Beratung für eine zukunftsfähige digitale Verwaltung
Ich berate auf beiden Seiten des Tisches: Auftraggeber, die Open Source und digitale Souveränität umsetzen wollen, und Anbieter, die im öffentlichen Markt wachsen wollen.
- Für Verwaltungen – Open-Source-Strategie, unabhängige Evaluation und Vergabe für Bund, Länder und Kommunen.
- Für öffentliche IT-Dienstleister – Open Source als Betriebsmodell, Portfolio-Strategie Souveränität, Ökosystem-Kooperationen.
- Für GovTech-Startups – Public-Sector-Readiness, Markteintritt, Vergabe und Konsortien.
- Für E-Government-Anbieter – Positionierung im Souveränitätsmarkt, Markteinstieg, Marktzugang.
- Für Investoren – kommerzielle Due Diligence, Markt- und Timing-Einschätzung, Portfolio-Support.
Meine Perspektive kommt nicht aus der Theorie, sondern aus über 200 Projekten und 16 Jahren als Unternehmer in genau diesem Markt. Ich kenne die Sprache der CIO-Ebene, die Logik des Vergaberechts und die Kultur der Open-Source-Communities gleichermaßen – und berate unabhängig, ohne eigenes Produkt- oder Lizenzinteresse.
Wenn Sie nicht sicher sind, wo Sie hingehören, oder Ihr Thema quer zu diesen fünf Seiten liegt: Schreiben Sie mir einfach, dann sortieren wir das gemeinsam.
Aktuelle Blogbeiträge
Souverän ist, wer es draufdruckt. Die SCCON 2026 im Nachklapp.
“Wie schreibt man eigentlich Souveränität?” Diese Frage muss in den vergangenen Monaten in vielen Marketingabteilungen gestellt worden sein, irgendwo zwischen Standbau-Briefing und Flyer-Freigabe. Anders lässt sich nicht erklären, was ich diese Woche in Berlin gesehen habe. Auf der Smart Country Convention (SCCON), 13. bis 15. Oktober, über 650 Aussteller in drei Hallen , und das Wort stand auf fast jeder Rückwand, auf fast jedem Flyer, in fast jedem Vortragstitel. Dazu die Begleitvokabeln: “resilient”, “Open Source”, “KI”. Und dann wieder “souverän”, klar.
Tiefenblick: Wenn der Berater codet und der Entwickler berät; und beide im selben Revier landen.
Zweite Ausgabe von Tiefenblick, der monatlichen Schwerpunktanalyse zu Marktbewegungen mit Bezug zur Verwaltungsdigitalisierung. 103 Euro Stundensatz. Im Jahr davor 104. Beim Monatseinkommen derselben Freelancer stehen dagegen 6.653 Euro gegen 8.432 Euro im Vorjahr, ein Minus von 21 Prozent ( freelancermap, Freelancer-Kompass 2026, Erhebung 17.11.2025 bis 08.02.2026, n gleich 5.412 ). Ein Prozent beim Preis, 21 Prozent beim Einkommen. Diese Lücke kann fast nur über verkaufte Tage entstehen, also über die Auslastung, und dieselbe Erhebung bestätigt das: 24 Prozent hatten im vergangenen Jahr weniger als 50 Projekttage, 62 Prozent planen keine Erhöhung ihrer Sätze, 9 Prozent planen eine Senkung.
Der Name war das Einfachste. September 2026 im E-Government-Rückblick.
Am 29. September hat die Initiative D21 den eGovernment MONITOR 2026 vorgelegt, und darin steht das Problem so klar, wie man es selten liest. 64 Prozent erwarten Verwaltungsleistungen genauso einfach online wie von Privatunternehmen, 15 Prozent sehen diese Erwartung erfüllt . 12 Prozent sagen, der Staat macht ihr Leben leichter. Jede zweite Person hat ihr letztes Verwaltungsanliegen vollständig offline erledigt, und 62 Prozent nutzen digitale Wege seltener, weil sie befürchten, am Ende doch analog weitermachen zu müssen. Das Vertrauen in den Staat liegt bei 32 Prozent.
Tiefenblick: Wenn der Berater zum Vertriebskanal wird; und "Abhängigkeit" verkauft.
Wie die KI-Partnerwelle von Anthropic und OpenAI die IT-Beratung neu verdrahtet, und was das für Verwaltungen bedeutet, die auf Souveränität setzen wollen. Erste Ausgabe von Tiefenblick, der monatlichen Schwerpunktanalyse zu Marktbewegungen mit Bezug zur Verwaltungsdigitalisierung. „adesso wird Partner von Anthropic und skaliert agentenbasiertes Software-Engineering für seine Kunden." So der Titel der Meldung im August 2026 ( adesso ). Der Titel sagt es bereits selbst: für seine Kunden, nicht nur für die eigene Belegschaft. Klingt trotzdem nach einer von hunderten Partner-Pressemitteilungen, die jede Woche irgendwo erscheinen.
Einmal sterben, dauerhaft sparen. August 2026 im E-Government-Rückblick.
Der Bundestag ist seit der Sitzungswoche vom 6. bis 10. Juli in der Sommerpause, zurück ist er erst im September. Auch das Kabinett tagte erst am 25. und 26. August wieder, zur ersten Klausur “nach der Sommerpause” ( taz.de ; Bundesregierung ). Aufgefallen ist mir dieses Jahr trotzdem das Gegenteil von Stille: Am 31. Juli ein Bundesrechnungshofbericht zum Deutschland-Stack, am 21. August eine vom IT-Planungsrat beauftragte Standardstudie, am 25./26. August die Klausur selbst, am 31. August ein offener Brief des Databund, alle vier zum selben Grundproblem.